Projekte 2017


15 Ferienlager/-freizeiten aus Ahlen, Alverskirchen, Beckum, Ennigerloh, Freckenhorst, Ostbevern, Sassenberg, Vorhelm, Warendorf und Westbevern haben in den Sommerferien 2017 das Notfallmanagement des VFJ genutzt. Das Team von 6 Notfallhelfern des VFJ standen ihnen 24 Stunden am Tag per Rufbereitschaft unter einer definierten Notfallnummer mit Rat und Tag zur Verfügung.

  • SkateJam

Der Skate-Jam fand in diesem Jahr (15. Juli) bereits zum 14. Mal in Warendorf statt. Dabei handelt es sich um einen Wettbewerb für alle Skater der Region, der in jedem Jahr von der Warendorfer Skater-Szene unter der Trägerschaft unseres Vereines organisiert wird. In mehreren Kategorien treten die Teilnehmer am Skaterpark am Emssee in der Nähe des Freibades gegeneinander an.

Der Skate-Jam ist mittlerweile ein Muss für alle Skater aus dem Umkreis und zieht jedes Jahr mehrere Dutzend Teilnehmer an.

2017 waren es ca. 40 Teilnehmer und rund 180 Zuschauer!

  • Was ist hier los?

Das Projekt „Was ist hier los?“ ist ein Beteiligungsprojekt, d.h. es zielt darauf ab, dass den Jugendlichen eine Möglichkeit gegeben wird ihre Bedürfnisse zu artikulieren und eine Rückkopplung zur Politik und Verwaltung herzustellen. Das Projekt läuft seit 2015 in Warendorf (Rückschau auf 2016).

Die von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommene Auftaktveranstaltung im Rahmen dieses Partizipationsprojektes war das „Bürgermeister-Battle“ am 28.08.2015.

Auch im Jahr 2017 wurde das partizipative Angebot „Midnightsports“ für Warendorfer Jugendliche und Flüchtlinge, was im Rahmen des Projektes „Was ist hier los“ entwickelt wurde, durchgeführt. Dieses Angebot fand im Verlauf des Jahres 2017 viermal statt und wurde jeweils von ca. 25 Besuchern genutzt. Eingebunden in das auf drei Jahre angelegte Projekt „Was ist hier los?“ wurde 10 Jugendlichen im Juli 2017 in einem einwöchigen Workshop die Möglichkeit gegeben sich mit dem Themenfeld Internet und Soziale Netzwerke auseinanderzusetzen. Gemeinsam mit dem Verein für Freizeitservice und Jugendarbeit e.V. und dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien des Kreises hat die Stadt Warendorf mit 12 Schülern der Gesamtschule während dieses einwöchigen Projekts drei Kurzreportagen zu den Themen „Generationen“, „Orte“ und „Flüchtlinge“ erstellt. Im Rahmen des Sozialausschusses wurden die Filme des diesjährigen Medienworkshops am 25.09.2017 vorgestellt. Moderiert wurde die Vorstellung von einem Teilnehmer des letztjährigen Workshops und einer Teilnehmerin des diesjährigen Workshops.

  • Haudegen & Heulsusen

Bei dem Projekt handelt es sich um einen Training soziales Kompetenzen für Kinder und Jugendliche, dass in ähnlicher Form seit mehreren Jahren angeboten wird. Bei dieser Maßnahme, die in der Regel in den Herbstferien stattfindet, werden unterschiedliche erlebnispädagogische Methoden angewandt um die Teilnehmer im fairen Umgang zu schulen.

In der ersten Woche der Herbstferien fand zum wiederholten Male ein Angebot für Jugendliche im Alter von 11 bis 13 Jahren statt mit der Zielsetzung soziale Kompetenzen („Innerer Schiedsrichter“) zu fördern, eigene Stärken zu entwickeln und Energien zielgerichtet und verträglich zu nutzen. Inhaltlich umfasste das Angebot einen Mix aus Methoden der Kampfesspiele® und erlebnispädagogischen Elementen; ein besonderes Highlight bildete der Besuch in einem Hochseilgarten, in dem die Teilnehmer persönliche Grenzen kennengelernt haben und der Gruppenzusammenhalt gestärkt worden ist.
Teilgenommen haben an diesem Angebot 12 Jungen der Warendorfer Gesamtschule, welches von Marcus Kleinhofer und Jens Micke durchgeführt wurde.

  • Hot Raps

In einer Welt, in der der stetige Wandel ein grundlegendes Merkmal ist, gestaltet es sich für Jugendliche zunehmend schwieriger ihren Weg zu finden und ihren Bedürfnissen Ausdruck zu verleihen. Politikverdrossenheit, Engagementmüdigkeit und Individualisierung sind häufig verwendete Etiketten zur Charakterisierung der politischen Beteiligung junger Menschen. In der öffentlichen Debatte erlebt die Frage nach der Beteiligung der Jugend eine neue Konjunktur. Es geht um "zivilgesellschaftliche Beteiligung", "bürgerschaftliches Engagement", "politische Partizipation" und – bezogen auf den Kreis Warendorf - um "Eigenständige Jugendpolitik".
Hieran anknüpfend versteht sich das Projekt „Warendorf HOT Raps“, welches Jugendlichen Wege aufzeigen möchte, um ihre Stimme zu entdecken und wenn möglich zu erheben, um ihre Empfindungen mitzuteilen und ihre Bedürfnisse zu artikulieren. Es soll bei den jugendlichen Teilnehmern das Bewusstsein gestärkt werden,
- dass sie das, was sie erleben in Worte fassen können.
- dass ihnen zugehört wird.
- dass sie mit dem, was sie ausdrücken etwas bewirken können.
Musik und insbesondere Rap-Musik bietet hierfür einen guten Rahmen, weil sie vom grundsätzlichen Ansatz her, weniger musikalische Vorbildung benötigt. Des Weiteren ist Rap-Musik momentan eine der Musikformen, in denen Jugendliche sich mit ihren Empfindungen am stärksten identifizieren, so dass dies eine der bevorzugten Musikstile ist.